blasius

Am 2. Februar 2017 bekamen wir einen ganz besonderen Segen - den Blasiussegen! Vom Segnen haben wir schon Einiges gehört und im Religionsunterricht spüren und erfahren dürfen. Jesus wollte, dass die Kinder zu ihm kommen. Er hat sie in die Arme genommen und gesegnet.

Aber wer soll dieser Blasius sein?

Zwei Schülerinnen aus der vierten Klasse klärten uns auf: Blasius war nicht nur ein ganz liebevoller Arzt,  sondern wurde von den Leuten so verehrt, dass sie ihn zu ihrem Bischof wählten. Und dann gab es da noch die Legende, dass eine Mutter ihr Kind zu Blasius brachte. Das Kind hat eine Fischgräte im Hals stecken und Blasius rettete das Kind.

Pfarrer Remmele fragte nach unseren Namen und segnete uns dann mit den zwei gekreuzten Kerzen.

An unseren „erleuchteten“ Gesichtern konnte man gut erkennen … 

gesegnet zu werden tut einfach gut!

IMG 5097

Die Kinder der Theresia-Haselmayr-Schule, die in diesem Jahr das Fest der Erstkommunion feiern, bereiten sich auch in der Schule auf dieses wichtige Ereignis vor. So fand im Februar der „Versöhnungsvormittag“ statt. Mucksmäuschenstill war es als die die Religionslehrerin Frau Mayer die Geschichte vom Barmherzigen Vater erzählte. Herr Stefan Schneid spielte dazu mit großen Erzählfiguren. Im anschließenden Gespräch überlegten die Kinder mit der Religionslehrerin Frau Körber, was diese Geschichte mit ihnen selbst zu tun hat.

IMG 5105

Nachdem die Mädchen und Jungs bei Pfarrer Remmele in der Hauskapelle gebeichtet hatte, durften sie die Beichtheftchen mit den eigenen Fehlern in der Feuerschale vor der Grotte verbrennen. Aus Freude über die Vergebung Gottes feierten alle im Anschluss ein Fest, bei dem die selbstgebackenen Wienerle im Laugenteig verspeist wurden. 

 

suchtparcoursDie Suchtfachambulanz hat sich einen besonderen Parcours einfallen lassen

Die Suchtfachambulanz Donauwörth mit ihrer Fachstelle gegen Glücksspielproblematik der Landesstelle Glücksspielsucht Bayern führte in Kooperation mit Mitarbeitern der „gfi Dillingen“ (Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration), Andrea Ramold, Christian Baumann und Sabina Grubesic, einen von den Fachmitarbeiterinnen der Glücksspielstelle entwickelten Glücksspiel-Sucht-Parcours als Präventionsprojekt an der Theresia-Haselmayr- Schule in Dillingen durch.

Die Diplom-Pädagogin und Suchttherapeutin Barbara Pfahler und Sozialpädagogin Susanne Schmidt machten darauf aufmerksam, dass sie die Jugendlichen nicht vor dem Spielen an sich warnen wollen – im Gegenteil. Spielen gehöre quasi zum Naturell des Menschen und habe große präventive Wirkung gegen Suchtgefahren, zum Beispiel durch das Erleben von Freude, Spannung und Gemeinschaft in bekannten Spielen. Um dies zu erleben, spielten sie sogleich ein beliebtes Gruppenaktionsspiel im Kreis, „ich mag alle Leute mit…“, woran alle, auch mitspielende Lehrer, viel Spaß hatten. Ziel der Veranstaltung sei es, den Spaß am Spiel bewusst zu erleben und sich gleichzeitig über Suchtgefahren und eigene Suchttendenzen, die beispielsweise durch „Glücks- und Wettspiele“ und Elemente davon in den beliebten PC- und Internetspielen, auf Handys und in Playstationspielen ausgelöst werden können, klar zu werden.

An verschiedenen Stationen konnten die Schüler klassische Spiele aus ihrer Kinderzeit noch einmal bewusst erleben. Dabei waren beispielsweise „Mensch ärgere dich nicht“, „Tempo kleine Schnecke“ mit Wettmöglichkeit, „Memory“ sowie ein pädagogisches Spiel zum Erleben des Unterschiedes zwischen Reichwerden durch Arbeit oder durch das Risiko des Glücksspieles. Auch ein bei vielen beliebter Roulettetisch war dabei.

An weiteren Stationen wurden die Schüler befragt, wie es um ihre Erfahrungen mit Glücksspielautomaten, Glücksspiel im Internet, Sportwetten, Pokern, Lose kaufen, Lotto und Karten spielen stehe. An einer etwas abgegrenzten Fragewand sollten Fragen zum Thema „Persönliches Glück“ beantwortet werden. Es ging darum, preiszugeben, was man unter Lebensglück eigentlich verstehe, was man gegen Langeweile unternehme und wie die persönlichen Aktivitäten in den sozialen Netzwerken aussehen. Auf einer großen Bodenzeitung konnten Schüler kontroverse Aussagen zu Glücksspiel, Spielhallen, Spielautomaten und Sportwetten bewerten. Eifrig bearbeiteten sie alle Stationen mit großer Offenheit.

Das Thema wird nun im Nachklang und längerfristig sowohl vom zuständigen Jugendsozialarbeiter an Schulen als auch von den Lehrkräften weiter vertieft. 

IMG 5403

Zum zweiten Mal trafen sich die Erstkommunionkinder der Theresia-Haselmayr-Schule mit ihren Religionslehrerinnen und Stefan Schneid, dem religiösen Begleiter bei Regens Wagner, im Mehrzweckraum. Einen Vormittag lang stand das Thema „Brot“ im Mittelpunkt. Die Kinder erfuhren anhand eines Comics wie aus einem Korn Brot wird. Natürlich IMG 5407musste das selbst ausprobiert werden! Und so wurde Getreide gemahlen, Teig geknetet, Brot geformt und gebacken. Ein herrlicher Duft strömte durch das Schulhaus. Bevor die Erstkommunionkinder das Brot probierten, lauschten sie der Geschichte der Emmausjünger. Stefan Schneid hatte die großen biblischen Figuren mitgebracht, mit denen er die Geschichte mitspielte. Als die Kinder noch einmal nacherzählten und die Figuren selbst stellten, merkten sie, dass die Jünger ähnliches erlebten wie wir heute im Gottesdienst. Zu dieser Entdeckung bastelten sie Klappkärtchen in ihr Religionsheft.

Nach dem gemeinsamen Essen des selbstgebackenen Brotes durfte jedes Kind voller Stolz ein selbstgebackenes Brot mit nach Hause nehmen. 

IMG 5638

… so sangen die Schülerinnen und Schüler in den beiden Ostergottesdiensten voller Begeisterung.

IMG 5614Die Grundschulkinder konnten sehen, hören und erleben, wie aus einem kleinen, harten Weizenkorn neues Leben wächst. Beim Hören der Ostergeschichte entdeckten sie, dass aus dem Grab der auferstandene Jesus kam wie die Pflanze aus dem Weizenkorn. Pfarrer Remmele erklärte den Kindern, dass Gott immer wieder neues Leben schenkt.

Das Kreuz auf schwarzem Hintergrund stand bei den Älteren zunächst im Mittelpunkt. „Wo erleben wir Schweres, woran tragen und leiden wir?“ Diese Frage stellten sich einige Jugendliche am Beginn des Gottesdienstes. Nach der Ostererzählung war klar: Leid und schwere Kreuze gibt es bis heute, aber durch Jesu Auferstehung erscheint alles in einem anderen Licht. Jesu Auferstehung macht Mut über den Tod hinaus.